Ganz klar bei dieser Headline – es geht um TikTok. Die wöchentliche Nutzung aller 14 bis 29-jährigen liegt aktuell in Deutschland bei sagenhaften 7% aller Internet Nutzer*innen. Kurz sacken lassen. Das ist eine recht intensive Zahl. 

Wer oder was ist die Generation „Gen Z“?

Die Plattform zieht also vor allem junge Menschen an. Die so genannte Gen Z. Wer ist das eigentlich? Das Alter spielt ehrlicherweise gar nicht die allergrößte Rolle. Es ist viel mehr die Lebens- und Denkweise der Menschen. Sie sind super viel in den digitalen Medien unterwegs. Die Frage, ob man sich die Zeitung als Papier-Abo oder als digitales holt, stellt sich hier niemand. Sie haben tatsächlich eher sehr wenig Erfahrungen mit der Pre-Digital-Zeit. Sprich diese Nummer mit Kassette und Bleistift braucht man da wirklich nicht mehr einfordern. Das Smartphone ist ein akzeptierter Teil des Lebens und völlig natürlich. Aktive Bildschirmzeit? Irrelevant. Im Urlaub das Handy mal ausschalten? Nicht Teil des Konzepts. Tatsächlich kann das Nebenwirkungen haben, wie beispielsweise eine beeindruckende Schnelligkeit in der Handhabung von Apps und anderen Tools. Man sagt dieser Generation auch ein längeres „Jung-Sein“ nach – kann Vor- und Nachteil gleichermaßen sein. Die Gen Z hat zum Beispiel erkannt, dass es nicht so toll ist, sich für materielle Güter kaputt zu arbeiten, weshalb sich der Arbeitsmarkt generell wandelt. 40 Stunden Wochen wird es nicht mehr ewig geben, Freizeit hat einen sehr viel höheren Stellenwert erlangt. Demzufolge hat es auch an Wichtigkeit gewonnen Freundschaften zu pflegen, sich zu kümmern. Gleichermaßen haben Influencer*innen und Online Bewertungen viel Einfluss auf die Post-Millenials. 

Wir haben aktuell das Jahr 2020. In fünf Jahren wird die Gen Z 30% des Bruttoeinkommens in Deutschland erwirtschaften. Und demnach auch dann die Generation mit der größten Kaufkraft darstellen. Mit diesen beiden Tatsachen stellt sich die Frage nach dem Warum eigentlich gar nicht mehr. Natürlich müssen Brands diese Generation abholen.

TikTok ist aktuell die gehypte Plattform dafür. Wer also anfangen möchte, sich um die Nachwuchskäufer*innen und Auftraggeber*innen zu kümmern und sie zu verstehen, sollte den Wandel mitmachen und sich nicht verschließen. In diesem Sinne ein fröhliches Ausprobieren auf TikTok! 

P.S.: Wer wissen möchte, wie man die Plattform nutzt, darf sich gerne bei uns melden